
EMDR-Coaching
Wenn etwas im Kopf längst klar ist – sich aber trotzdem nicht so anfühlt
Du weißt eigentlich, was dir guttut und was du verändern möchtest – und landest in stressigen Phasen trotzdem wieder bei den alten Gewohnheiten.
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Eine bestimmte Situation bringt dich schneller aus der Ruhe, als dir lieb ist
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eine Erfahrung ist längst vorbei, beschäftigt dich aber immer noch mehr, als du möchtest.
Manchmal haben wir Dinge rational längst verstanden und reagieren trotzdem mit Stress, Anspannung oder alten Mustern.
Genau hier können Elemente aus dem EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) eine sinnvolle Ergänzung im Coaching sein, um Blockaden zu lösen und neue Wege zu ermöglichen.
Wann kann EMDR-Coaching sinnvoll sein?
Zum Beispiel, wenn …
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du im Alltag schnell in Stress oder Anspannung gerätst,
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du bei Veränderungen immer wieder an derselben Stelle hängenbleibst – etwa bei Ernährung, Bewegung, Regeneration oder Tagesstruktur,
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du auch in herausfordernden Phasen gelassener und handlungsfähig bleiben möchtest,
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hinderliche Gedanken oder negative Erwartungen dich ausbremsen,
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bestimmte Alltagserfahrungen noch „nachhängen“,
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du vor Prüfungen, Vorträgen oder wichtigen Gesprächen stark aufgeregt bist,
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du dich in bestimmten sozialen Situationen schnell unsicher oder angespannt fühlst,
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du als Sportlerin vor Wettkämpfen oder in Drucksituationen mit starker Anspannung zu tun hast,
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Fehler, Rückschläge oder schwierige Erfahrungen im Sport dich länger beschäftigen, als du möchtest,
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du daran arbeiten möchtest, nach Stress oder einem Fehler schneller wieder in deinen Fokus zu finden,
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Stress und Anspannung den Umgang mit bereits medizinisch abgeklärten Schmerzen zusätzlich erschweren.
Dabei geht es nicht darum, nie wieder gestresst, nervös oder angespannt zu sein. Belastungen gehören zum Leben – und manchmal auch zu den Dingen, die uns wichtig sind.
Wir schauen vielmehr gemeinsam darauf, was dich in bestimmten Situationen aus dem Gleichgewicht bringt, wie du darauf reagierst und was dir helfen kann, mit diesen Anforderungen flexibler umzugehen. So kann nach und nach mehr Raum entstehen, auch unter Belastung auf deine vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen zurückzugreifen.
Wie läuft es ab?
Bei EMDR wird mit sogenannten bilateralen Reizen gearbeitet – zum Beispiel geführten Augenbewegungen oder abwechselnden Impulsen auf der rechten und linken Körperseite. Währenddessen konzentrierst du dich auf ein konkretes Thema, eine Situation oder ein Gefühl.
Ziel ist nicht, unangenehme Gefühle oder Stress einfach „wegzumachen“. Vielmehr geht es darum, die Verarbeitung anzuregen, festgefahrene Reaktionsmuster flexibler zu machen und deinen Handlungsspielraum im Umgang mit Belastungen zu erweitern. Vor der Anwendung von EMDR im Gesundheitscoaching erfolgt selbstverständlich immer ein umfassender Anamneseprozess. Du bestimmst dabei jederzeit das Tempo. EMDR-Elemente kommen nur dann zum Einsatz, wenn sie zu dir, deinem Anliegen und deinem Coachingziel passen.
Disclaimer: EMDR-orientiertes Gesundheitscoaching ist keine Psychotherapie und dient nicht der Behandlung psychischer Erkrankungen oder Traumafolgestörungen. Auch eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung kann und soll dadurch nicht ersetzt werden. Wenn dein Anliegen einen therapeutischen oder medizinischen Rahmen benötigt, besprechen wir das offen.
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